13. Juni 2012

Göttlich verloren von Josephine Angelini

Posted in Rezensionen um 10:37 von buechernanny

Helen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen: Nachts schlägt sie sich durch die Unterwelt, noch schlimmer quält sie tags, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt trifft Helen auf Orion. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso näher kommen sie sich. Dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ausgerechnet Orion und Lucas zum Zusammenhalten zwingt: Die vier Häuser Scion werden vereint und ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich!

„Göttlich verloren“ ist der 2. Band der „Göttlich“- Reihe von Josephine Angelini. Meine Meinung zum ersten Band findet ihr hier.

Auch wenn es ermüdend war sich wieder in die Geschichte einzufinden, hat es sich trotzdem gelohnt die Augen offen zu halten. Denn im nachhinein finde ich den zweiten Band um einiges besser als den ersten. Mittlerweile kennt man die Charaktere ziemlich gut und es war wirklich eine Erleichterung, dass einige neue dazu kamen. Nicht nur weil diese der Geschichte frischen Wind verliehen haben, sondern es für die Mythologie-Interessierten unter uns wieder neue Götter und Halbgötter zu verstehen gab, die diese Erzählungen immer interessanter machen.

Hauptprotagonistin Helen begibt sich auf eine Reise, die ihr körperlich und psychisch ziemlich zusetzt. Man kann ihr haargenau dabei zu sehen, wie sie sich verändert und welche Last sie auf sich nehmen muss. Ihre verbotene Liebe zu Lucas ist somit das i-Tüpfelchen. Auch Lucas macht dies zu schaffen und so begibt er sich in einen emotionalen Abgrund, was ich sehr schade finde. Für ihn konnte in in diesem Band keine Symphatien aufbauen. Helens Reisen in die Unterwelt waren für mich die interessantesten Stellen im ganzen Buch. Gerne habe ich mich von der Autorin in ihre Phantasiewelt begeben und u.a. Bekanntschaft mit Orion und Hades gemacht.

Neue Bösewichte, DIE verbotene Liebe, Herausforderungen sowie Selbstzweifel und Auseinandersetzungen – zu schade, dass der letzte Band erst nächstes Jahr erscheint.

Schön gestaltet und sehr hilfreich ist das Register „Wer ist wer?“, in dem alle Personen nochmals genauer beschrieben werden. Aber auf der allerletzten Seite findet man Helens Song, ich weiß zwar nicht wo der herkommt, aber der Text klingt ziemlich traurig und dramatisch zugleich.

♥♥♥♥ (4/5)

© Cover: Dressler

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